josfritzcafé

Das Café hat seinen Ursprung Ende der 1970er Jahre in der Hausbesetzerbewegung. Erstmals im besetzen Dreisameck unter dem Namen „Café Mocambo“ als Anlaufstelle für Bewegte installiert, zog es – bedingt durch die Räumungen der Objekte – immer wieder mit dem alternativen Tross: in den Schwarzwaldhof, ins „Mariengrab“, ins AZ und schließlich Mitte der 1980er Jahre in die Spechtpassage, als die hinteren Räume der Buchhandlung „Jos Fritz. Bücher“ frei wurden. Unter dem neuen Namen „josfritzcafé“ wurden auch der Hof der Passage bewirtschaftet  und begrünt und nebenbei die legendären Straßenfeste zum 1. Mai ins Leben gerufen – mit einem kleinen Klo für alle im Hof. Bis 1995 duldete die Stadt den Zustand, dann verlangte sie den Einbau von Toiletten im Kellergeschoss und eine Lüftungsanlage. Mit der neuen Konzession wurde die „Passagenwerk Kulturcafé GmbH“ rechtlicher Träger.
Geblieben sind ein ausgesprochen anheimelndes Ambiente, viel künstlerisches und auch kulinarisches Engagement und ausgesuchte Veranstaltungen jenseits des Gängigen: Lesungen, Konzerte, Ausstellungen oder auch Termine, an denen Schwule, Lesben und alle, die „irgendwie anders ticken“, zueinander finden können.
Hier wurden schon Hochzeiten gefeiert und Jubiläen begangen, Punk-Rock, Jazz, Chansons und Electronics dargeboten, Bildender Kunst und Literatur auch ohne staatliche Subventionen Räume und Herzen geöffnet und vielfältige interkulturelle Beziehungen angebahnt. Eigene Ideen und Initiativen sind immer willkommen.

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